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Wer die Skyline von Manhattan mit etwas Abstand sehen möchte, findet auf einer Tour durch Brooklyn Heights und über die Brooklyn Bridge einige der schönsten Perspektiven auf New York. Unser erster Ausflug dorthin begann ziemlich improvisiert mit Kaffee, Taxi und der groben Idee, einfach in Richtung Wasser zu laufen. Heute würden wir die Route strukturierter planen – ihren persönlichen Charme hat sie trotzdem behalten.
New York zwischen Brownstones, East River und Skyline

Brooklyn Heights wirkt erstaunlich ruhig, obwohl Lower Manhattan direkt gegenüberliegt. Historische Häuser, begrünte Straßen und die Promenade bilden einen starken Kontrast zum Trubel in Manhattan. Zusammen mit dem Brooklyn Bridge Park, DUMBO und einem Spaziergang über die Brücke entsteht eine abwechslungsreiche Halbtagestour. Unsere Route verbindet persönliche Erlebnisse mit aktuellen Informationen und Tipps abseits der bekanntesten Fotospots.
Brooklyn, New York City - Karte
- 1Brooklyn Heights
- 2Brooklyn Bridge
- 3Brooklyn Heights Promenade
- 4Squibb Park Bridge
- 5Brooklyn Bridge Park
- 6Old Fulton Street
Brooklyn Heights und Brooklyn Bridge: unsere empfohlene Route
Starte in Brooklyn Heights, gehe durch die Wohnstraßen zur Promenade und über die Squibb Park Bridge hinunter zum Pier 1. Von dort läufst du am Wasser nach DUMBO und nahe Washington Street auf den Fußweg der Brooklyn Bridge. Diese Richtung spart Rückwege und hält die Skyline beim Überqueren vor dir. Mit Pausen solltest du etwa vier Stunden einplanen.
Mit der Subway nach Brooklyn Heights
Am nächsten an der Promenade liegt Clark Street mit den Linien 2 und 3. High Street mit A und C eignet sich für DUMBO, Borough Hall beziehungsweise Court Street für Montague Street. Alternativ bringt dich die NYC Ferry direkt nach DUMBO/Fulton Ferry; dann läufst du unsere Route rückwärts. Prüfe vorab die MTA-App, da Wochenendarbeiten häufig vorkommen.
Brooklyn Heights Promenade: unser erster großer Skyline-Moment
Bei unserem Besuch liefen wir ohne genaue Route durch mehrere Wohnblocks, bis wir an der Brooklyn Heights Promenade ankamen. Wir setzten uns auf eine Bank und blieben länger als geplant. Vor uns lagen Lower Manhattan, Hafen und Freiheitsstatue, während der Verkehr unterhalb kaum zu hören war. Am späten Nachmittag ist das Licht besonders schön; morgens teilst du die Aussicht eher mit Joggern und Anwohnern als mit Reisegruppen.
Local-Tipp: die ruhigen Brownstone-Straßen nicht überspringen
Viele laufen nur zur Aussicht und sofort weiter. Nimm dir stattdessen eine halbe Stunde für Willow Street, Pierrepont Street und die Fruit Streets: Cranberry, Orange und Pineapple Street. Hier stehen besonders schöne Brownstones und Stadthäuser. Halte Hauseingänge und Treppen frei, denn das Viertel ist bewohnt. Kaffee oder Wasser besorgst du am besten vorher auf Montague Street – in den Seitenstraßen gibt es kaum Geschäfte.

Über die Squibb Park Bridge zum Brooklyn Bridge Park
Die Squibb Park Bridge führt vom höher gelegenen Viertel hinunter zum Pier 1. Sie ist üblicherweise von 8 bis 22 Uhr geöffnet; Hinweise zu Sperrungen findest du beim Brooklyn Bridge Park. Unten gibt es Toiletten, Trinkwasser und schattige Sitzplätze. Unser Pausentipp ist der Granite Prospect: Von den breiten Steinstufen blickst du entspannt auf Hafen und Lower Manhattan.
DUMBO und Fotospots rund um die Old Fulton Street

Nördlich von Pier 1 beginnt DUMBO. Das bekannte Manhattan-Bridge-Foto entsteht an der Washington Street, wo es tagsüber oft voll ist. Entspannter fotografierst du an der Old Fulton Street oder am Pebble Beach. Dort bekommst du Wasser, Skyline und Brooklyn Bridge gemeinsam ins Bild. Bleibe auf den Fußwegen und achte beim Anhalten auf die markierten Radspuren.

Zu Fuß über die Brooklyn Bridge nach Manhattan

Den Rückweg traten wir bewusst zu Fuß an. Die 1883 fertiggestellte Brooklyn Bridge gehört mit ihren Steinbögen und Stahlseilen noch immer zu den eindrucksvollsten Wegen nach Manhattan. Einschließlich der Zufahrten ist sie rund 1,8 Kilometer lang. Ohne Stopps brauchst du etwa 30 bis 40 Minuten, mit Fotos eher eine Stunde. Fahrräder und Fußgänger nutzen getrennte Bereiche; beachte trotzdem besonders an den Zugängen die Beschilderung des NYC Department of Transportation.

Der beste Zeitpunkt für Brücke und Promenade
Für freie Wege und ruhige Fotos beginne früh am Morgen. Zum Sonnenuntergang sind Promenade, DUMBO und Brücke besonders stimmungsvoll, aber deutlich voller. Eine gute Alternative ist der späte Nachmittag an einem Wochentag, sodass du während der blauen Stunde Richtung Manhattan gehst. Kaufe Getränke vorher; auf der Brücke sind Verkaufsstände verboten. Bei Wind fühlt es sich dort außerdem kühler an als zwischen den Häusern.
Wie viel Zeit solltest du für Brooklyn Heights einplanen?
Für Promenade und Brooklyn Bridge genügen etwa zwei Stunden. Mit Brownstone-Straßen, Pier 1 und DUMBO sind drei bis vier Stunden realistischer. Die Tour kostet keinen Eintritt. Zwischen Brooklyn Heights und dem Wasser gibt es jedoch Steigungen. Mit Kinderwagen oder Rollstuhl solltest du für die Brücke die stufenlose Rampe an der Kreuzung Tillary Street und Boerum Place nutzen und aktuelle Aufzugsmeldungen der Subway prüfen.
Unser Fazit zu Brooklyn Heights und Brooklyn Bridge
Die Kombination aus Brooklyn Heights und Brooklyn Bridge gehört für uns zu den besten kostenlosen Erlebnissen New Yorks. Unser Besuch war nicht perfekt geplant, doch die Suche nach dem Wasser, die Pause auf der Promenade und der Rückweg zu Fuß machten ihn besonders. Mit dieser Route siehst du mehr vom Viertel, vermeidest unnötige Wege und behältst trotzdem Zeit für spontane Pausen.
Brooklyn: Touren und Tickets
Mit einem lokalen Guide erfährst du mehr über die Brooklyn Bridge, die Architektur von Brooklyn Heights und die ehemaligen Lagerhäuser in DUMBO. Bei GetYourGuide findest du Stadtteilspaziergänge, Fahrradtouren und weitere Aktivitäten in Brooklyn.
Anreise nach New York City
Aus Deutschland und anderen Teilen Europas gibt es zahlreiche Direktflüge nach New York City. Die Metropole besitzt drei große Flughäfen: den John F. Kennedy International Airport (JFK), den LaGuardia Airport (LGA) und den Newark Liberty International Airport (EWR). Dadurch hast du eine große Auswahl an Fluggesellschaften und Verbindungen – sowohl international als auch innerhalb der USA. Flugzeiten und Preise kannst du beispielsweise bei Skyscanner vergleichen.
Innerhalb der Vereinigten Staaten kannst du außerdem mit dem Zug oder Fernbus nach New York reisen. Je nach Ausgangsort, Strecke und Reisedauer stehen unterschiedliche Verbindungen zur Auswahl. Viele Möglichkeiten findest du bei Omio; dort kannst du Fahrpläne und Preise vergleichen und passende Tickets buchen. Das ist besonders auf kürzeren Strecken eine gute Alternative zum Inlandsflug.
Auch eine Anreise mit dem Schiff ist möglich. Vor allem Transatlantik- und Kreuzfahrten verbinden New York mit Europa, Kanada oder der Karibik. Möchtest du ausschließlich New York besuchen, ist diese Variante allerdings meist deutlich zeitaufwendiger als ein Flug.
Wie hat dir deine Tour durch Brooklyn Heights und über die Brooklyn Bridge gefallen? Schreibe uns deine Erfahrung in die Kommentare.
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